Der Heimatvereinsführer


Willkommen in unseren Schweidschen Heimatvereinen. Die meisten Heimatvereine verlangen keinen Eintritt für den Besuch ihrer Heimathöfe, es gibt aber oft eine Büchse für freiwillige Spenden zur Unterstützung der Tätigkeiten des Vereins. Bei besonderen Veranstaltungen kassieren die Vereine in der Regel eine Eintrittsgebühr.

Es gibt Heimatvereine, zu denen wie im nachstehenden Beispiel Hofanlagen an mehreren Orten gehören. Nicht alle Heimatvereine verfügen über einen Heimathof oder andere Gebäude, bieten aber öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise geführte Wanderungen und Vorträge an. 

Unterschiedliche Öffnungszeiten

Die Heimatvereine werden von freiwilligen Mitarbeitern betrieben. Deshalb gibt es gelegentlich unterschiedliche Öffnungszeiten. Wenn Sie eine weite Anreise haben und sicher sein wollen, dass der Heimatverein geöffnet hat, rufen Sie am besten vorher an. 

Die Informationen über die Heimatvereine in diesem Heimatvereinsführer basieren auf Informationen, die die Vereine an den Schwedischen Verband für Heimatpflege geschickt haben.

Am Heimahof übernachten 

Bisweilen kann man auch am Heimathof übernachten (”Bo på hembygdsgård”) im Café eine Tasse Kaffee genießen und Informationen über das Tourismusangebot des Orts einholen.  

Schweden - Land der tausend Heimathöfe

Heimatvereine gibt es sowohl in ruralen Gebieten als auch in kleineren Ortschaften, Vororten und Städten. In kleineren Dörfern ist der Heimatverein oft der Nabel des kulturellen Lebens. Meistens ist es jedoch so, dass man gerade von den Heimatvereinen erwartet, dass sie die schwedischen Traditionen weiterführen. 

Das Essen ist eine solche Tradition. Der Heimatverein serviert bei größeren Veranstaltungen wie zu Mittsommer und an Heimattagen oft lokale oder regionale Spezialitäten. Die Vereine organisieren Wanderungen durch Stadt und Land, zeigen Filme, veranstalten Vorträge und Diskussionsabende, an denen die Teilnehmer über alte Zeiten sprechen können sowie Tanzabende und bieten musikalische Unterhaltung. In vielen Vereinen finden auch Märkte und Dorfspiele statt.

Der Heimathof ist vor allem ein Heimatmuseum mit vielerlei Gebrauchs- gegenständen aus bäuerlichen Haushalten. In den meisten Fällen ist der Heimathof auch ein lebendiges Gefüge, in dem sich Menschen bewegen, an Gebäuden und Ausstellungen arbeiten, zu Festen und öffentlichen Veranstaltungen zusammenkommen wie beispielsweise zum Dorfspiel, zum Tanz, zum Heimattag, zu Märkten und Konzerten.

Die Bauten, die zum Heimathof gehören, geben einen guten Einblick in die Entwicklung der schwedischen Baukultur. Es gibt ca. 1.400 Heimathöfe mit den unterschiedlichsten Gebäuden. Die ältesten Häuser können aus dem 17. Jahrhundert stammen, am häufigsten trifft man jedoch auf das typische rote Haus aus dem 18. und 19. Jahrhundert: Die Hauptgebäude der Hofanlage, Doppelhäuser, Einzelhäuser, Pferdestall, Schuppen, Speicher und Kuhstall.
Das Engagement der Heimatvereine zur Erhaltung älterer Gebäude ist einmalig und findet nirgendwo auf der Welt seinesgleichen.

Zurück: www.hembygdsguiden.se

 

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